Sparen Sie nicht nur mit unseren Preisen, sondern auch durch Ihr Handeln.

Heizen und Lüften


Die Fenster nicht ankippen, sondern kurz weit öffnen. (In den Wintermonaten zweimal täglich fünf Minuten in jedem Raum.) Angekippte Fenster bringen wenig frische Luft, lassen aber viel Wärme hinaus.


Fenster und Türen sollten gut abgedichtet sein.


Vorhänge, Roll- und Fensterläden nachts schließen. Sie verringern einen schnellen Wärmeverlust und halten Kälte und Zugluft ab.


Die Heizkörper sollten frei stehen und nicht von Vorhängen verdeckt sein. So kann die Wärme ungehindert in den Raum abgegeben werden.


Hinter dem Heizkörper eine reflektierende Silberfolie anbringen. Das spart Heizkosten.


Nachts am Heizkörper die Temperatur nur senken, nicht voll abschalten. So kühlt der Raum nicht vollständig aus. Ein ausgekühlter Raum benötigt bei erneuter Erwärmung einen höheren Heizwasserdurchfluss.


Kostensparend ist auch eine Heizungsregelung mit automatischer Nachtabsenkung.


Heizung runterdrehen!


Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie!


 

Warmwasserbereitung


Nutzen Sie den Komfort moderner Steuerungsanlagen für Ihre Heizung und Warmwasserbereitung. Eine Nachtabsenkung kann Ihnen eine beträchtliche Energieersparnis bringen.


Während eines Urlaubs kann Ihre Anlage auf der Frostschutzstellung laufen. Dies verringert Ihren Energieaufwand. Ein Abschalten der Heizungsanlage ist nicht zu empfehlen, da es wegen Einfrieren der Leitungen zu beträchtlichen Schäden kommen kann.


Sparen Sie Energie durch den nachträglichen Einbau von Thermostatventilen.



Erneuerung der Heizungsanlage


Ältere Heizkessel benötigen mehr Erdgas. Durch Innovationen können heutige Heizkessel Ihren Wärmebedarf bereits mit geringem Erdgaseinsatz decken. Zusätzlich sind die Wärmeverluste der Rohrleitungen durch ungenügende Isolierungen höher als bei heutigen Technologien.


Brennwerttechnik-Heizkessel mit Brennwerttechnik sind um bis zu 11% effizienter als herkömmliche Kessel und erreichen so Wirkungsgrade von bis zu 100% bezogen auf den Heizwert.
  
 


Wasserverbrauch


Eine Verwendung von „Sparspülern“ in den Toilettenkästen verringert den Wasserverbrauch. Ein herkömmlicher Spülkasten verbraucht dreimal mehr Wasser als ein Spülkasten mit Spartaste.


Tropfende Wasserhähne umgehend reparieren, sonst geht eine erhebliche Menge Wasser verloren.


Sparsame Duschköpfe und Armaturen verwenden.
 
Duschen statt Baden. Ein Vollbad hat einen dreimal höheren Wasser- und Energieverbrauch.
 
Beim Zähneputzen einen Becher benutzen und den Wasserhahn schließen.


Keiner macht´s gerne, aber das Wasser beim Einseifen abstellen spart eine Menge Wasser.
 
Beim Rasieren den Wasserhahn zudrehen.
 
Stellen Sie die Wasserwärme auf Ihrem momentanen Bedarf ein. Heißes Wasser kostet unnötig Energie.
 
Ein Warmwasserspeicher sollte vor einer längeren Nutzungspause ausgeschaltet und das erwärmte Wasser noch verbraucht werden.
 
Bei einem elektronischen Durchlauferhitzer sollte die Wassertemperatur direkt eingestellt werden. So wird Wasser gespart, da die Einstellzeiten an der Armatur verkürzt werden.
 
Das Gießwasser für Ihre Pflanzen, wenn möglich, aus einer Regentonne entnehmen und kein frisches Trinkwasser aus dem Wasserhahn nutzen.



Herd und Ofen – Kochen und Backen


Der Topf- oder Pfannenboden sollte mit der Kochstelle übereinstimmen. Ist er zu groß, wird die Ankochdauer länger. Ist er zu klein, geht Wärme verloren.
 
Deckel auf den Topf!

So bleibt die Wärme im Topf. Der Deckel sollte dicht sein. Kocht man ohne oder mit undichtem Deckel erhöht sich der Energiebedarf!
 
Ein Deckel auf dem Topf senkt den Energieverbrauch auf ein Viertel. Und die Vorfreude steigt, wenn man nicht so oft reinguckt. Noch besser sind Schnellkochtöpfe, sie sparen noch einmal 50 Prozent Energie.


Die Nachwärme nutzen. Also das Gerät ungefähr fünf bis zehn Minuten vor Ende der Koch-, Back- oder Bratzeit ausschalten.
 
Die Backofentür nicht öfter als notwendig öffnen.


Einen „Backraumteiler“ einbringen. Das ist ein Einschub mit integrierter Unterhitze, der den Backofen auf zwei Drittel verkleinert.
 
Bei Umluftherden spart das gleichzeitige Braten und Backen auf mehreren Ebenen viel Strom. Die Energie wird optimal ausgenutzt.
 
Den Backofen möglichst von Hand reinigen. (Der Energieverbrauch für eine Backofenreinigung beträgt sechs kWh.)


Eier mit ganz wenig Wasser kochen!


Einen Eierkocher können Sie sich sparen: Eine fingerdicke Menge Wasser auf dem Topfboden reicht aus - die Eier garen im Wasserdampf. Das funktioniert auch mit Kartoffeln und Brokkoli problemlos.


Nudelwasser im Wasserkocher zum Kochen bringen!


Am effizientesten bringen Schnellkocher oder Tauchsieder Wasser zum Kochen. Deshalb lohnt es, Nudel- oder Knödelwasser vorzukochen und dann in den Topf zu füllen.



Waschmaschine und Wäschetrockner


Der Stromverbrauch einer Waschmaschine hängt von der benötigten Wassermenge und der gewählten Temperatur ab. Das Sparprogramm ½ bedeutet nicht die halbe Wassermenge, sondern die halbe Wäschemenge. Es kommt daher keine Stromeinsparung zustande. Zweimal das Sparprogramm ½ verbraucht mehr Strom und Wasser als einmal das Standardprogramm!


Die Waschmaschine sollte daher immer voll beladen, auf Vorwäsche verzichtet und statt 90°C mit 60°C gewaschen werden. Die Vorwäsche ist nur bei stark verschmutzter Wäsche notwendig.


Nutzen Sie Energiesparprogramme


Der Wäschetrockner hat den doppelten Energieverbrauch einer Waschmaschine bei gleicher Wäschemenge! Daher, wenn möglich, am besten die Wäsche im Trockenraum oder an der frischen Luft trocknen lassen.


Ein „Trockenschrank“ ermöglicht das energiesparendste Trocknen.


Auch wenn der Energieverbrauch eines jeden Wäschetrockners sehr hoch ist, so ist der Ablufttrockner dem Kondenstrockner vorzuziehen.
 
Bei Gebrauch eines Kondenstrockners den Raum während des Trocknens gut lüften.


Die Füllmenge der Trommel sollte voll ausgenutzt werden und den richtigen Trocknungsgrad wählen.


Die Wäsche sollte gut geschleudert sein. Wenn möglich 1200 U/min, mindestens aber 1000 U/min.


Das Flusensieb (Luftfilter) nach jedem Trockengang reinigen. Die Trocknungszeiten werden sonst verlängert.


Zum Wäschetrocknen Wind und Sonne nutzen! Wäschetrockner zählen zu den größten Stromfressern im Haus. Ihre Verbannung aus einem Vier-Personen-Haushalt spart etwa 480 Kilowattstunden oder 80 Euro im Jahr. Wäsche also lieber aufhängen!



Spülmaschine


Die Verwendung einer Geschirrspülmaschine ist ab vier Personen rentabel.


Die Geschirrspülmaschine sollte immer voll genutzt werden. Bei einer halb beladenen Maschine bleibt der Strom- und Wasserverbrauch zur voll beladenen gleich.


Der Geschirrspüler sollte auf die richtige Wasserhärte eingestellt sein.


Das Geschirr nicht unter fließendem Wasser vorspülen, sondern das Programm nach dem Verschmutzungsgrad wählen.


Energiesparend sind bei weniger verschmutztem Geschirr die Verwendung von Kurz- und Sparprogrammen.



Fernsehgeräte und Radios


Alte Fernsehgeräte verbrauchen durch die ständige Betriebsbereitschaft („Stand-by“) achtzig Prozent mehr Strom (ca. 150 kWh/Jahr). Neugeräte haben einen weit geringeren Verbrauch.



Licht


Energiesparlampen nutzen!
Sie sparen etwa 80 Prozent Strom und eignen sich vor allem für Lichter, die lange brennen - häufiges An- und Ausschalten tut ihnen nicht gut. Weil Energiesparlampen Quecksilber enthalten, gehören sie übrigens nicht in den normalen Müll.


Herkömmliche Glühbirnen in WC und Keller verbannen!
Edison in Ehren, herkömmliche Birnen sind extrem ineffizient: 90 Prozent der Energie verpufft als Wärme. Am sinnvollsten sind sie da, wo das Licht kurz brennt und oft ein- und ausgeschaltet wird, zum Beispiel im WC.


Licht ausschalten!
Der Klassiker unter den Energiespartipps! Etwa ein Zehntel des Stromverbrauchs geht aufs Konto der Beleuchtung. Also: Der letzte macht das Licht aus!


Halogen-Glühlampen eignen sich für Dekorativ- und Akzentbeleuchtung.

Mehr Sicherheit - weniger Energie! - In Außenbereichen wie Garage und Hauseingang kann durch Leuchten mit Tageslichtsensoren oder mit Bewegungsmeldern Energie gespart werden.



weitere Tipps


Geräte ohne Akku kaufen!
Telefone, Rasierapparate und elektrische Zahnbürsten mit direktem Netzanschluss verbrauchen deutlich weniger Strom als Akku-Geräte


Brötchen von gestern knusprig toasten!
Wer zum Brötchen aufbacken nicht den Backofen, sondern den Brötchenaufsatz des Toasters verwendet, spart rund 70 Prozent Energie.


Mikrowelle, wenn überhaupt, nur für kleine Mengen benutzen!
Schon bei zwei Portionen braucht ein Mikrowellenherd mehr Energie als eine Herdplatte. Und das Auftauen in der Mikrowelle verbraucht unnötig Energie - also Gefrorenes frühzeitig rauslegen.


Kühlschrank kalt stellen!
Stehen Kühl- und Gefrierschrank neben Wärmequellen (Heizung, Herd, aber auch Spül- oder Waschmaschine) schlucken sie viel mehr Strom! Also deren Nähe meiden oder wenigstens eine Isolierung dazwischen basteln. Bester Standort ist ein kühler Platz: Pro Grad höherer Raumtemperatur zieht der Kühlschrank etwa vier Prozent mehr Strom!